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Schwimmsitze – Fluch oder Segen?

Schwimmsitz aufpusten, Kind reinsetzen und fertig? Schwimmsitze dienen auf jeden Fall nicht zum Schwimmen lernen – dafür befindet sich das Kind in der völlig falschen Position. Welchen Einsatzzweck haben Schwimmsitze dann?

Auch sonst scheiden sich an Schwimmsitzen die Geister. Einige Modelle sind nur solange auf dem Wasser stabil, wie das Kind sich relativ still verhält. Aber welches Kind tut das schon? Reckt es sich also nach dem Ball im Wasser, droht der Schwimmsitz mitsamt Kind zu kippen.
Kinder in Schwimmsitzen sollten also keinesfalls unbeaufsichtigt und immer in „griffnähe“ bleiben.

Schwimmsitz – hauptsächlich für Babys

Es gibt aber nicht nur die Wackelkandidaten. Wer einen Schwimmsitz möchte, sollte sich im Internet Bewertungen für den Wunschkandidaten heraussuchen und lesen. Die Meinung anderer Eltern hilft bei der Auswahl des richtigen Sitzrings bzw. Schwimmsitzes.

Schwimmsitze eignen sich häufig für Kinder bis zu einem Jahr, es gibt aber auch Modelle für Kinder bis 2 Jahre. Durch das erhöhte Gewicht des Kindes ist die Konstruktion eines Schwimmsitzes einfach nicht mehr sicher genug. Darüber hinaus sollte also auf einen Schwimmsitz verzichtet und zu anderen Schwimmhilfen gegriffen werden.

Achten Sie bei Schwimmsitzen auf möglichst viele einzelne Luftkammern. Mindestens drei an der Zahl sollten es sein. Entweicht aus einer Kammer die Luft, tragen zumindest die anderen beiden noch das Kind über Wasser. Das ist zwar mehr Aufwand beim Aufpusten, dient aber der Sicherheit des Kindes.
Diese Anforderungen erfüllt der Baby-Schwimmsitz von BEMA, der auch bei Stiftung Warentest am besten abgeschnitten hat.

Im richtigen Umgang ist ein Schwimmsitz aber eine feine Sache. Das Kind ist beim Badespaß auf Augenhöhe mit dabei und hat viel Spaß.